Arbeitsbereich Mode und Ästhetik: Forschung

QSL Modell Projekt

QSL-Modellprojekt: „Neue Lernkultur im Berufsfeld Körperpflege durch selbstgestaltetes, personalisiertes Lernen: Modellierung von beruflichen Handlungskompetenzen durch Kompetenzraster in Lernfeldern.“ (kurz: „KORA“)

Leitung Sylvia Weyrauch (Fachdidaktik Körperpflege)
Betreuung Prof. Dr. Alexandra Karentzos (Vertretungsprofessur Mode und Ästhetik, TU Darmstadt)
Beratung Andreas Müller (Institut Beatenberg, Schweiz)
Kooperationspartner Landesschulamt und Lehrkräfteakademie Hessen
Heike Pfaff-Cimiotti;
Berufsbildungsausschuss Landesinnungsverband des Friseurhandwerks Hessen
Projektteam Susanne Eißing (Vorsitz Prüfungserstellungsausschuss Landesinnungsverband des Friseurhandwerks Hessen; Berufliche Schulen Groß-Gerau)
Markus Fischer (Berufliche Schulen Bad Hersfeld)
Dr. Ulrike Neujahr (Studienseminar Berufliche Schulen Darmstadt)
Jürgen Schneider (Berufsfeldkoordinator Körperpflege, Landrat-Gruber-Schule Dieburg)
Martina Weißbeck (Hochtaunusschule Oberursel)
Magda-Lena Haas (studentische Mitarbeiterin)
Sascha Sand (studentischer Mitarbeiter)

Das QSL-Modellprojekt „KORA“ hat zum Ziel, eine curriculare Grundlage zu schaffen, um eine neue Lehr-/Lernkultur durch selbstgestaltetes und personalisiertes Lernen im Fach Körperpflege zu entwickeln. Ein Anliegen ist es darüber hinaus, die erarbeiteten allgemeinen Strukturen auch für andere Berufsfelder nutzbar zu machen.

Bei der kompetenzorientierten Analyse des Rahmenlehrplans des entsprechenden Berufes wird die Ausbildungsordnung miteinbezogen, um die Bereiche der dualen Berufsbildung (Berufsschule und betriebliche Ausbildung) enger aufeinander abzustimmen. Es werden Kompetenzraster mit aufeinander aufbauenden Niveaustufen konzipiert, in denen die spezifischen Handlungskompetenzen am Beispiel des Ausbildungsberufes Friseurin/Friseur den Lernzielen des Rahmenlehrplans zugeordnet werden. Kompetenzorientierte Lernaufgaben ergänzen die mikrodidaktische Vorgehensweise zu einer kompetenzorientierten Unterrichtsplanung und -gestaltung. So können die Ergebnisse visualisiert und handhabbar für die Lehrkräfte im Berufsfeld gemacht werden. Solche Kompetenzraster sollen die Gestaltung individualisierbarer Lehr-/Lernarrangements erleichtern und zudem ein Instrument zur Evaluation des Lernerfolgs sein, indem sie den Kompetenzzuwachs der Lernenden veranschaulichen. Sie sollen insofern zu einem essentiellen Bestandteil einer an den jeweiligen Fähigkeiten orientierten Unterrichtsplanung und -gestaltung werden. Die Resultate der curricularen Projektarbeit sollen in die fachdidaktische Lehramtsausbildung des Master of Education integriert werden, so dass eine Basis für an Kompetenzen orientierte und selbstverantwortete Lehr-/Lernprozesse in der Fachdidaktik Körperpflege geschaffen wird.

An dem interdisziplinären und lernortkooperativen Projekt sind die Institutionen der Lehrer/innenaus- und -weiterbildung des Berufsfeldes Körperpflege in Hessen beteiligt. Durch diese Zusammensetzung des Projektteams können die Ergebnisse auch in alle Phasen der Lehramtsaus- und -weiterbildung (erste, zweite und dritte Phase) integriert werden.